Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

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Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Kalinin am Sa 1 Okt 2016 - 12:38

"Wir stecken in der größten Krise der letzten Jahre, müssen gemeinsam mit dem Trainerteam die Ursachen auswerten."

Dem ersten Teil dieser Aussage von Hauke ist uneingeschränkt zuzustimmen, der zweite ist jedoch nur übliches Allerweltssprech und birgt keine Lösung. Die Ursache für die sportliche Krise liegt klar auf der Hand, ein Großteil unserer Spieler besitzt (noch) nicht die Qualität, um in der Regionalliga bestehen zu können. Daran gibt es nach 9 absolvierten Spieltagen mit nur einem Punkt und dem letzten Tabellenplatz keinen Zweifel mehr.
Kurzfristig lässt sich an dieser Situation im Grunde genommen nichts ändern, das Transferfenster ist vorerst geschlossen und ein Trainerwechsel wäre lediglich mit Hoffnung verbunden, nicht aber mit Gewissheit, dass es besser wird.

Was also tun? Zuallererst: Macht endlich Schluss mit der elenden Geheimniskrämerei! Der Verein muss in die Offensive gehen und die Probleme offen und ehrlich kommunizieren. Dazu gehört auch, dass man den Anhängern reinen Wein über die finanzielle Situation einschenkt, um wilden Gerüchten und Spekulationen entgegenzutreten. Nur so kann ein wirkliches "Wir"-Gefühl entstehen und das braucht insbesondere ein kleiner Verein wie die TSG, um eine Krise wie wir sie momentan erleben, zu überstehen. Wenn ich als Fan jedoch das Gefühl habe, dass ich nur nützliches Beiwerk bin, der brav ins Stadion gehehen soll, ansonsten aber außen vorsteht, weil ich lediglich mit dem Allernötigsten an Information abgespeist werde, ist das kontraproduktiv, erst recht in stürmischen Zeiten.

Sportlich gesehen ist der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist nach wie vor moderat. Das Trainerteam sollte analysieren, welche Spieler grundsätzlich dasZeug für die Regionalliga haben und welche nicht. Diejenigen mit dem entsprechenden Potenzial gilt es so schnell wie möglich weiterzuentwickeln, vom Rest muss man sich in der Winterpause trennen und Qualität verpflichten, sofern man die Klasse denn halten will. Wichtig ist, dass man die entsprechenden Weichen schon jetzt stellt, den Markt sondiert und Kontakte knüpft. In Magdeburg versauert bspw. ein Novy auf der Bank, warum nicht über eine Ausleihe zu allseitigem Vorteil nachdenken?

Ich hoffe, dass die jetzigen Verantwortlichen immer noch den Willen und die notwendige Kreativität besitzen, das Ruder herumzureissen. In jedem Fall wäre ein "weiter so" das Schlimmste, was passieren könnte.

Kalinin

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  b4st4rd am Sa 1 Okt 2016 - 13:49

einer der besten beiträge seit jahren hier Kalinin ! hätte man nicht besser in worte fassen können.  mein respekt gefaellt_mir_02
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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Ausgewanderter am Sa 1 Okt 2016 - 14:33

Dem kann ich nur zustimmen. Leider wird dieser Forum-Beitrag wohl nicht von den Verantwortlichen gelesen bzw. wahrgenommen.
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Ausgewanderter

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  meisi3101 am So 2 Okt 2016 - 18:49

Kalinin, in deinem Artikel hast Du einiges ganz wunderbar auf den Punkt gebracht. Klasse!
Der "Plan" greift aber auch erst nach der Hinserie, wenn die entsprechenden Kontakte geknüpft und Qualität verpflichtet werden kann.

Was ich mich frage, ist, wie es bis dahin weitergehen soll? Wenn wir weiter jedes Spiel so "abgeschlachtet" werden, könnte es auch gut sein, dass sich die Wunschspieler die ggf. dann für sie folgende "Leidenszeit" auch noch ein bisschen mehr finanziell versuessen lassen usw.
Aber was kann man in der ersten Halbserie unter den gegebenen Bedingungen mit dem vorhandenen Personal noch machen? Ich kann es nicht beurteilen, ob wir das mit "Mauern" und "Beton anrühren" besser hinkriegen würden und aus Kontern entsprechend Kapital geschlagen werden kann. Eins steht jedoch fest, wenn Spieler und Trainer die gleichen bleiben, muss an vielen kleinen Stellschrauben gedreht werden, um nicht hoffnungslos im Tabellenkeller zu versinken. Ich denke insbesondere an Zweikampfverhalten, Stellungsspiel, Kampfkraft und mentales Training... Gut, ich bin kein Trainer und will hier auch nicht den Besserwisser raushängen lassen. Ich würde mir halt wünschen, dass sich einige Dinge positiv verändern und die Mannschaft auch wieder Erfolge feiern kann. In der Konsequenz ist es egal, wie, aber ändern muss sich was.

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Yeti am Mo 3 Okt 2016 - 10:01

Tja Kallinin. Da ist Dir ein wahrer Bestseller aus der Feder geglitten! Ich kann da nur zustimmen. Allerdings hat auch Ausgewanderter Recht. Leider wird das niemand aus der oberen Etage lesen! Aber egal. Wir lesen es und können diskutieren.
Auch bin ich mir nicht sicher, ob Leute wie Novy wieder zurückkommen wollen. So gerne ich das auch sehen würde! Sie hatte doch schon einen Einblick in das Chaos, das im Verein und insbesondere in der Führungsetage herrscht! Und auch in Trainerkreisen wird sich einiges herumgesprochen haben. Da mache ich mir ebenfalls so meine Gedanken, ob sich noch einer findet, der gut ist und vorallem nicht so teuer!
Das wird noch ein schwieriger Weg, den man da gehen muss! Und ein hartes Stück Arbeit im Vorstand.
Wenn es dann klappen sollte, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen, dann sollte der Vorstand auch den Arsch in der Hose haben und Platz für einen Neustart machen!! So, wie jetzt, kann es nämlich nicht weitergehen. Also müssen Veränderungen her. Andere Köpfe = anderes Know How!!!

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Kalinin am Mo 3 Okt 2016 - 13:25

Danke für die Blumen @all. Smile

Die jetzige Situation sollte für jeden Verantwortlichen Grund genug sein, auch sich selbst zu hinterfragen. Habe ich noch die nötige Power für den Job? Es wäre keine Schande sich einzugestehen, dass man nach teilweise jahrzehntelanger Mitarbeit ausgebrannt ist und es im Interesse des Vereins liegt (und nur darum sollte es schließlich gehen), den Platz für frisches Blut freizumachen. Die große Frage ist natürlich, ob es dieses frische Blut denn überhaupt gibt. Der günstigste Zeitpunkt für eine Neuaufstellung ist ohnehin leider verpasst worden. Spätestens nach Ende der letzten Saison hätte der Vorstand auf einer Mitgliederversammlung Rechenschaft ablegen müssen. Dass das nicht eingefordert wurde, müssen sich allerdings auch die Mitglieder ankreiden lassen.
Aber nun ist es so wie es ist und der beste Weg aus der Krise ist immer noch Ärmelhochkrempeln, die Probleme ehrlich benennen, anpacken und beseitigen.

@Yeti: Es dürfte eher eine Frage des Geldes sein, ob so ein Ausleihgeschäft klappt. Da wäre Novy (bzw. sein Berater) eine große Ausnahme, interessierten ihn die Dinge hinter den Kulissen eines Vereins. Und in der Trainerfrage bleibe ich dabei, ein erfolgreicher Wechsel wäre reine Glückssache und solange es zwischen B. Duray und der Mannschaft passt und es da nicht auch noch anfängt zu knirschen, sollte man ihn seine Arbeit machen lassen.

@meisi: Es wird nur über die alten Tugenden Kampf- und Laufbereitschaft sowie Zusammenhalt gehen. Das muss das Trainerteam den Spielern förmlich in die Köpfe einhämmern. Ohne Flax und Krümel, ich würde der Mannschaft z. Bsp. Anschaungsunterricht in Gestalt eines Videoabends mit Spielen der Darmstädter aus der letzten Bundesligasaison geben. Dabei können sie lernen, wie eine spielerisch den Gegnern weit unterlegene Truppe auftreten muss, um Punkte zu holen.

Schönen Feiertag noch.

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Müritzbulle am Mo 3 Okt 2016 - 15:40

Kalinin, hattest du von einer Mitgliederversammlung nach der letzten Saison gesprochen? Oder habe ich das falsch verstanden?

Du meinst bestimmt, es hätte eine stattfinden müssen und dann wäre das Thema angesprochen worden.

Oder habe ich die Mitgliederversammlung verpasst?

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  LucasM am Mo 3 Okt 2016 - 17:17

Mal unabhängig von Finanzstatus des Vereins...

Wenn der Vorstand, komplett oder in Teilen zurücktritt... Wer soll es dann machen?
Was mir nicht brauchen, sind abgehalfterte Politiker, Altanwälte oder ähnliche, die das einfach so mal übernehmen und nach einem halben Jahr, mit vielleicht noch größeren Problemen für den Verein wieder hinwerfen.

Vielleicht sollten wir aber auch einfach mal wieder daran denken, dass wir eben doch nur in der Provinz leben...

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Kalinin am Mo 3 Okt 2016 - 19:00

@Müritzbulle: Mit Deinem dritten Satz liegst Du richtig.

@LucasM: Sorry, aber das ist genau die Einstellung, die wir nicht brauchen. Mit "Provinz" lässt sich fast alles entschuldigen, wurde und wird in Neustrelitz ja nicht nur beim Fußball gerne gemacht. Wenn die Menschen immer und überall so gedacht hätten, wäre die Welt wohl eine einzige Provinz. Aue ist auch tiefste Pampa im Erzgebirge, die haben unmittelbar vor ihrer Haustür sogar noch zwei Konkurrenten zu sitzen. Dort haben sie es dennoch ohne das große Geld, dafür aber mit umso mehr Beharrlichkeit, Willen und viel Glaube an sich selbst und ihre Stärken zum wiederholten Mal bis in die zweite Bundesliga geschafft. Mehr von dieser Einstellung in der Residenzstadt, dann wäre auch hier vieles machbar.

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  LucasM am Mo 3 Okt 2016 - 20:33

@Kalinin - Interessant, dass Du nur auf den Satz mit der Provinz eingehst. Auf die viel wichtigere Frage darüber aber nicht.
Und sorry... aber mit Glaube allein hat das schon lange nichts zu tun.

LucasM

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Kalinin am Mo 3 Okt 2016 - 21:17

@LucasM: Was sollte ich darauf antworten außer, dass ich es nicht weiß? Käme es tatsächlich zu Rücktritten, werden sich wie überall sonst auch in solchen Situationen neue Leute finden, da bin ich mir allerdings ziemlich sicher. Letztendlich ist es dann Sache der Mitglieder, darüber zu befinden.

"Glaube allein" habe ich nicht geschrieben, bitte nochmal lesen.

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  champion31 am Mi 5 Okt 2016 - 2:26

Auch auf die Gefahr hin, dass dieser Beitrag sehr lang wird und ich hier so einiges sammle was verschiedene Themen sind und nicht unbedingt alles, schreibe ich jetzt mal los….

1. Sportliche Situation
Lösung für mich einzig und allein Spieler nachverpflichten. Es gibt genügend ausreichend gute vertragslose Spieler, die man verpflichten kann. Man schaue einfach mal, wie sich  der eine oder andere Verein nach Schließung des Transferfensters noch verstärkt hat…
Soweit ich das richtig sehe, ist z.B. noch ein Defensivspezialist aus der Meistermannschaft aktuell ohne Verein… mit Sicherheit gibt es auch einige Ex-2. Oder 3.Ligaprofis die sich verzockt haben und sicher dankbar auch ein Vertragsangebot aus der RL annehmen würden um sich fit zu halten und zu zeigen, dass sie auch noch für mehr geeignet sind…
Und langfristig gesehen, mehr Mehrjahresverträge und niemanden einfach weil er kein Bock mehr hat einfach so ziehen lassen. Hier sollte man sowieso mal klären, wieso nur Einjahresverträge abgeschlossen werden und warum diese lockere Vertragsauflösepoltik gemacht wird.

2. Infos von Vorstand/finanzielle Situation
Stand jetzt: Es gibt keine Informationen bzgl. finanzieller Lage und wieso keine weiteren   Spieler verpflichtet wurden und ob dazwischen ein Zusammenhang besteht.
Ich persönlich akzeptiere das nicht mehr. Solange sich nichts ändert wird sich kein einziger Cent von mir in die Vereinskasse verirren unabhängig davon ob das was in Gerüchten stand nun stimmt oder nicht.

3. Abgang Co-Trainer:
Anderswo gibt es Kündigungsfristen die eingehalten werden müssen. Theoretisch hätte man auch wie z.B. in der BL üblich eine Ablösesumme verlangen müssen. Die Russen haben Geld wie Heu, wenn man sieht, wieviel Geld dieser Verein für bestimmte Dinge ausgeben möchte.
Wenn man als Verein den Vertrag mit einer Person auflösen will, muss man in der Regel eine Summe noch an die Person überweisen. Wenn der Vertragspartner raus will, muss man als Verein eigentlich auch darauf bestehen etwas Geld zu bekommen oder halt eine gewissen Kündigungsschutz… Das Gehalt wird sich sicherlich vervielfachen…

4. Gerüchte um Gehälter
Ich las vor ein paar Tagen irgendwo, ich glaube es war hier im Forum etwas zu Gehältern, die ein ehemaliger Spieler bekommen haben soll. Entweder das ist frei erfunden oder das entsprechende Vorstandsmitglied oder Mitarbeiter der das ausgeplaudert hat muss sofort fristlos und unverzüglich entlassen werden und aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Spieler wird es sicher nicht erzählt haben…
Was man allerdings herausgeben kann und muss ist z.B. wieviel man insgesamt an Personalaufwendungen für Spieler hatte. Ein Vorstand der das nicht macht wäre garnicht entlastbar, da ohne eine etwas detailierte Aufschlüsselung wie die Kohle verwendet wird ich garnicht prüfen kann ob der Vorstand seine Aufgaben ordnungsgemäß erledigt hat.

5. Aufhören eines Vorstandsmitgliedes
Es ist nicht wirklich schlimm wenn irgendwer aufhören will, ob das im NK geschriebene nun stimmt oder nicht kann man mutmaßen wie man will.
Auch ist es völlig legitim, wenn jemand den Verein nicht mehr als Sponsor unterstützen will – wichtig ist meiner Meinung nach jedoch wie auch an jeder anderen Stelle, dass Verträge eingehalten werden und auch hier nur vorzeitig aufgelöst werden, wenn dies in beidseitigem Interesse ist.

6. Abwahl des Vorstandes?
Davon halte ich absolut garnichts – es ist sinnvoll im Vorstand Unternehmer, Rechtsanwälte, Wirtschaftswissenschaftler und auch jemanden der „Ahnung vom sportlichen  Bereich“  hat zu haben. Eine Mischung aus solchen Experten ist sinnvoll. Auch von Jung und Alt . Und bei solch kleinen Vereinen muss auch irgendwo eine Verbindung zu Fans und Zuschauern da sein.  Eine Möglichkeit ohne Leute aus dem  Vorstand „abzuwählen“ aber trotzdem neue Leute dazu zubekommen, wäre beispielsweise den Vorstand zu erweitern.  Problem ist allerdings,  dass so ein Vorstandsposten nicht mal so eben gemacht werden kann ohne irgendwo anders Zeit einzusparen. Zudem müssen die Leute auch wenigstens etwas Ahnung von wirtschaftlichem Handeln haben. Ich habe genug Menschen kennengelernt, die über ein JA mit Bilanzsumme und Erlösen im 2stelligen Millionenbereich befinden sollten und keinen Schimmer hatten was sie tun. Leute die 0 Ahnung haben wie ein Haushalt funktioniert aber darüber entscheiden müssen. Und genau die Leute sind überhaupt nicht sinnvoll im Vorstand. Außerdem muss der Vorstand auch transparenter werden.

7. Ausgliederung
Unabhängig wie die wirtschaftliche Lage des Vereins ist – es wäre durchaus interessant zu erfahren ob der Vorstand mal über eine Ausgliederung der RL-Mannschaft in eine GmbH oder AG oder irgendeine andere Form nachgedacht hat. Und wieso man das nicht umsetzt oder wieso man noch nie drüber nachgedacht hat. Es hat ja so seine Vor- und Nachteile…
Z.B. wäre der Großteil des Vereins relativ sicher, wenn im Bereich der RL-Mannschaft dann schlecht gewirtschaftet wird.

8. 2.Mannschaft
Interessant wäre es zu erfahren, ob man schon daran arbeitet in der neuen Saison eine 2. Mannschaft in der untersten Liga starten zu lassen.
Wenn nicht wieso nicht? Dauerhaft ohne 2.Mannschaft wird man bei einem möglichen Abstieg nie wieder in die RL kommen…
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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  b4st4rd am Mi 5 Okt 2016 - 8:06


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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Kalinin am Mi 5 Okt 2016 - 13:12

Diese Erklärung ist ein Schlag ins Gesicht.

Bereits im Mai hat der Vorstand im Hinterzimmer beschlossen, das Budget zu kürzen. Man hat also gewusst, dass die neue Saison unter ganz anderen Vorzeichen steht, als es in der Öffentlichkeit kommuniziert wurde, so unter anderem noch in der NK-Beilage "Heimspiel". 5 Monate später, nachdem die sportliche Talfahrt in vollem Gange ist und vielen anderen unschönen Nachrichten, rückt man dann mit der Wahrheit heraus. Für mich ist das eine bewusste Täuschung aller Anhänger der TSG, so geht man mit dem wichtigsten Gut eines Vereins, nämlich den Fans, nicht um. Dafür hat sich der Vorstand nicht nur ein dickes "Pfui" mehr als verdient.

Weder gehört Euch der Verein noch steht irgendwo in der Satzung geschrieben, dass er wie die Bank von England zu führen und Verschwiegenheit oberstes Gebot ist. Ihr habt da was völlig missverstanden und mit dem Geheimbeschluss vom Mai für mich eine Grenze überschritten, die man in einer Wahlfunktion eines Vereins nicht überschreiten darf.

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Müritzbulle am Mi 5 Okt 2016 - 21:35

Nun ja, ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, dass dieses Forum vom Vorstand oder Präsidium oder geschweige denn vom Präsi gelesen wird. Es wird ignoriert, obwohl es doch "Offizielles Fan- Forum der TSG Neustrelitz" heißt.

Das bedeutet, wir können uns hier das Maul zerreißen, wir können schimpfen, oder Vorschläge machen, niemanden in der Führungsetage interessiert das.
Es dient uns nur zur Selbstbefriedigung. Vielleicht auch nur für uns zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, von Interessenbekundungen.

Die sogenannte neue Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit hat seit ihrem Antritt auch nicht ein einziges Wort über unser Forum verloren.

Das bedeutet, dass wir Ihnen völlig scheißegal sind. Der Fan interessiert nicht, auch wenn vom Präsi mal für den Fanclub nach der letzten Niederlage ein Fass Bier spendiert wurde.
Das dient nur zur Beruhigung, denn die Sprechgesänge " Wir haben die Schnauze voll", haben doch wohl einige Wirkung gezeigt.

Ich weiß nicht, ob jemand von uns einen Draht zur Presse hat, nicht zum Lokalreporter, der ist TSG hörig.
Aber die Presse könnte mal ein paar unbequeme Fragen stellen.

Also Kalinin, wir sind alle betroffen vom dem Scheiß, der hier bei der TSG abgeht. Ich stimme deinen letzten Beiträgen voll zu.

Und entschuldigt bitte meine kraftvollen deutschen Ausdrücke, ich habe keine politisch korrekten dafür gefunden.

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  hoffi am Mi 5 Okt 2016 - 22:24

https://andregross2015strelitzius.wordpress.com/2016/10/05/tsg-an-sponsoren-wir-werfen-die-flinte-noch-nicht-ins-korn/

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Kalinin am Mi 5 Okt 2016 - 22:45

"Fehl-Wahrnehmungen in der öffentlichen Wahrnehmung" - ich lach mich gerade tot. Danke für die Info hoffi, immerhin scheinen  nach dem "Offenbarungseid" wenigstens einige Sponsoren aufgewacht zu sein und machen Druck. Mit solch hohlen Phrasen macht man es allerdings nur noch schlimmer.

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Kalinin am Mi 5 Okt 2016 - 22:48

@Müritzbulle: Ja, im Verteilen von Beruhigungspillen war der Vorstand schon immer gut. Wink Welche Presse meinst Du? Doch nicht etwa den Nordkurier?

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Müritzbulle am Mi 5 Okt 2016 - 23:51

Nun, es gibt doch nicht nur den Einen beim Nordkurier, der immer bei den Pressekonferenzen dabei ist und so liebe Fragen stellt.

Es gibt doch bestimmt auch bessere, bissigere, die im Vorfeld recherchieren und dann mit konkreten Fragen die Verantwortlichen konfrontieren.

Ich will jetzt die Presse nicht schlecht machen, aber die Angst, die sich jetzt bei den Verantwortlichen der TSG breit macht, hätte doch durch bessere Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld vermieden werden können.

Aber dazu hast du und andere schon genug gesagt, ich wil euch da nicht wiederholen.

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  FreiWild2013 am Sa 8 Okt 2016 - 9:49

Meine Überlegung, beim Wechsel von Müller nach Grosny ist, floss Geld ??? Geht es dem Verein so schlecht, das man in der laufenden Saison noch die wenigen erfahrenen Spieler abgeben muss!!!

Warum geht der Co-Trainer wenn er und der Trainer die gleiche Philosophie vom Fußball haben, und hier gemeinsam etwas aufbauen wollten (So der O-Ton von Duray vor der Saison/ bei der Verpflichtung), nix war es und dies ist damit ein weiterer Punkt die Fähigkeiten, die Glaubwürdigkeit und den Sachverstand des Trainers zu hinterfragen.

Warum leiht man jetzt einen Co-Trainer / Torwart-Trainer aus, hatten wir vorher keinen Torwart-Trainer ??? Wer hat denn dann die Analysen der Kandidaten für die Position des Torwartes durchgeführt und die entsprechende Eignung festgestellt, der Herr Duray selbst ???

Es geht Berg ab, in und mit diesem Verein,

Zweifel???, allein die Aussage, "... wir geben noch nicht auf...!!! ", ist eine Demütigung, ein Schlag ins Gesicht für alle Fans, Sponsoren, Sympathisanten, Mitglieder und Verantwortlichen!!!

An den Presidenten, Vergiss bitte nicht als Letzter, wenn du es dann sein solltest, das Licht auszumachen !!!



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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Yeti am Sa 8 Okt 2016 - 11:04

@Freiwild2013
Genau so ist es! Es ist Geld geflossen. Schließlich hatte er ja einen laufenden Vertrag!!
Und zum Torwarttrainer kann ich nur sagen, dass da wohl keiner war. Sonst hätte man nicht solch einen Fliegenfänger verpflichtet! Und warum lässt man eigentlich den jungen Keeper auf der Bank versauern! So kann er sich nie beweisen!!

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  FreiWild2013 am Sa 8 Okt 2016 - 15:26

TSG-Trainer trägt die Last der Verantwortung

http://www.nordkurier.de/lokalsport-neustrelitz/tsg-trainer-traegt-die-last-der-verantwortung-0725424010.html

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Kalinin am Fr 14 Okt 2016 - 10:45

Da der Verein den Gürtel enger schnallen muss, habe ich einen Vorschlag. Schaltet die Homepage ab, Entweder man betrachtet sie als Aushängeschild und betreibt eine entsprechende Pflege oder man sollte es ganz sein lassen und spart sich die Kosten. Der aktuellste Eintrag ist vom 6. Oktober, der letzte Spielbericht vom 26. September. Laut Facebook will man "Botschafter des Großkreises Mecklenburgische Seenplatte sein" und verlinkt dann auf diese schlampig geführte Homepage, die für den interessierten Besucher nur eine Botschaft bereit hält: Bitte klicken sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen...

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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  b4st4rd am Fr 14 Okt 2016 - 12:19

seh ich ganz genauso. es gibt verbandsligisten die bessere und aktuellere homepages haben als die tsg. gerade im fussballgeschäft dient die homepage dazu die fans im prinzip täglich mit den neuestens infos oder auch anekdoten zu versorgen!
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Re: Wie kommen wir aus dem Tal der Tränen heraus?

Beitrag  Yeti am Fr 14 Okt 2016 - 13:03

Ja. Das stinkt mir schon lange!! Ich habe vor langer Zeit mal bei einer Bierrunde nach einem Spiel mit Hauke und Herrn Neubauer gestanden und diese Dilemma schon einmal angesprochen. Da wurde mir versichert, dass die Seite immer auf dem Laufenden ist!! Lach mich weg!! Die war noch nie aktuell!!! Wozu gibt es denn im Verein einen Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit????

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